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28.01.2010
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23.08.2009
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29.01.2008

Bericht von Thomas zur Schneerallye St. Urban

Anfahrt Schneerally:

Treffpunkt mit Bernd Donnerstag um 16Uhr an der HdM war ausgemacht, ich steche um etwa drei aus und fange an, den Pinzgauer zu rüsten. Die verbogene Stroßstange wird wieder anmontiert, die Motorabdeckung montiert, vorher der kleine Bügel an den Vergasern montiert. Ölcheck: au backe. ich hau ca. 3l Öl rein in den Motor. Schwupp, es klappert auch weniger.

Bernd kommt auch recht spät an.
Schnell die Matratze aus seinem Auto raus, das Gerümpel aus meinem. Dann kurze Führung FH sowie drucken von Taschen auf der Medianight. 2 Schnapspakete für die Mädels abgegriffen - los gehts. Autobahn bis München, dann ab zu meinem kumpel Brinki, der uns mit schwangerer Frau und Katze in seiner fast fertig renovierten Wohnung empfängt. Mitten im Münchner Westend; ein Glück können wir im abgeschlossenen Hinterhof den Pinzgauer abstellen. Rückwärts rangiere ich den Pinzgauer eine Rampe runter in den Hof, Bernd winkt mich ein, es geht eng zu. Diese Übung wird sich noch auszahlen!

Am nächsten Morgen quatschen wir uns fest und kommen erst gegen 11:30 los. Der Herr Garmin lotst uns aus München raus, dann übernimmt Bernd "olde style" mit der Karte und ich benutze den Garmin zur Ermittlung der exakten Geschwindigkeit und um ein Gefühl für die falsche Tachokalibration zu bekommen.

Wir fahren über Tegernsee, Achensee, Gerlos, Wald im Pinzgau! (der Kleine muss da ja mal hin), Felbertauern, Drautal, Villach, Feldkirch nach St. Urban und kommen im Dunkeln an. Wir werden im Hotel von Evelyn und den Grazern herzlich empfangen, packen schnell aus und haben einen schönen Abend mit unseren Freunden. Lorenz, Manu und Rudi kommen später nach, sie sind schon im Wald auf der ersten Ausfahrt, die wir leider verpasst haben aufgrund unserer fröhlichen morgendlichen Gespräche.

Samstag:
Treffpunkt mit Lorenz um 8:30 an den Autos: Lorenz braucht Klebeband, ich bastle am Funk, fülle ein wenig Öl nach (Auto stand schräg, Messung unmöglich). Wir starten in Gruppe 1 mit 2x 712, 2x 710, 3x Jeep, 1x Volvo Valp 4x4 unter der Leitung von Gerwald Jaritz auf Jeep. Das Kommando lautet: wer sich unsicher fühlt, der soll eine Achse mit Ketten ausstatten, aber Aufgrund fehlenden Schnees wäre man froh, wenn es so wenig Flur- und vor allem Wegschaden wie möglich gäbe. Die Ganze Veranstaltung wird von Jägern, Umweltschützern und Neidhammeln mir Argusaugen bewacht; wir sollen uns Anständig benehmen. Es gibt deshalb die drei folgenden Sonderprüfungen: 1. Schätze die Zahl der Schrauben in diesem Gurkenglas, 2. Fahre rückwärts mit dem rechten Hinterrad auf dieses Holzscheit und 3. Fahre rückwärts auf genau 100cm an eine Schneestange heran. Differenz in cm ergibt einen Strafpunkt.

Das entspannt die Fahrerrei, wir starten und fahren über komplett schneefreie Waldwege hoch Richtung Simonhöhe. Ich fahre hinter den 3 Jeep (der vor uns liebevoll mit Stofftasche, Weinflasche und einem Gummihühnchen drin drapiert), vor denen ein 6x6 und der Valp und natürlich Gerwald. Es kommt win steiler Weg, ausgefahrene Spuren, nach rechts gaht gscheit runter. Mitten im Steilstück halten die Jeep an, einer fährt vor. Man sieht, wie sich die Jungs vorkämpfen, das Auto hüpft uns springt, und muss mit Gewalt und Schwung den Hang hochgeprügelt werden. Bernd und ich schieben das auf fehlende Sperren.

Nun bin  ich dran, fröhlich lege ich 2 kurz ein, Sperre hinten und das Auto heult den Hang hoch. Hier kommt die Schlüsselstelle: 2 Felsstufen im Weg, A*****glatt, alles zerwühlt. Zack, der Pinzgauer rutscht nach rechts, rein in die Grube und bleibt zum Glück hängen. Bernd und ich haben Puls... Das war die Stelle, an der die Jeep-Fahrer ihre Autos wie Springböcke raufgeworfen haben. Ich probier es nochmal, mit allen Sperren, und nochmal. Keine Chance, zuviel Schwung, und ich hab Angst, der Wagen hakt im rechts Flug ein und wir machen Salto hangabwärts, aber immer zu wenig Schwung und Nulltraktion an der Doppelstufe, die Mutter Natur im Radstand 710M angelegt hat. Glatter Fels, keine Chance. Ich denke mir: Scheisse, was jetzt? Analyse der Situation: es bleibt rechts am Hangrand ein ca. 30cm breiter Streifen Grasnarbe, in der Mitte auch. 1. Kurz, wenig Anlauf, genau gezielt und "gently does it" drüber. Aber Puls hatt ich schon, und Bernd erst recht, er saß ja rechts am Abgrund.

Der 6x6 geht da scheinbar problemlos drüber, und der Kollege im anderen 710M hat, wie wir nachher beobachten konnten, im Leben schon alles erlebt und sie Testament schon gemacht, er hat die Maschine einfach nur durchgeprügelt.

Dann weiter recht schöne Strecken, wir stehen aber auch viel, um auf Jeeps mit ihrem speziellen Problem der fehlenden Sperre zu warten. Derweil funke ich ein bissle mit Lorenz (Haflingergruppe), und wir scherzen über die Zeit, die man für 60 Euro am Stuttgarter Flughafen mit Aussicht Filderstadt parken könnte....

Oben dann fahren wir einen Weg, an dem Gerwald seinen Jeep mit Ketten vorne einen eisigen 5m Steilhang raufprügelt. Drüber eine Art Schattenkehre auf "Eisgras", dann weiter den Hang hoch. Die Jeep werden aussenrum fahren, Pinzgauer sollens probieren. Norbert zieht seinen 6x6 hoch, dann setze ich an. Gas, Gas rum ums Eck Steilhang und nix is, rutsche in alle Richtungen, der Pinzgauer will quer zum Hang, das mag ich nicht leiden. Ich setze zurück und probiere es rechts neben der Eissteigung auf der Wiese - Fehler, auch da hängt der Pinzgauer. Bernd schreit Stop-halten, von unten nacht der andre 6x6. Der fährt die erste Eisstelle rauf, biegt oben links ab der Schattenkehre nach, bleibt da oben hängen und rutscht rückwärts wieder runter. Derweil heult von unten der 2. 710er Vollgas an... Ich sehe es schon krachen und hoffe, dass keiner mit uns Billiard spielen will. Der 710 bleibt neben uns im Steilstück stehen, der 712 ca. 3m davon entfernt oberhalb...
Der 712er zieht mit Gas oben durch und ist weg, das gibt den Weg frei für den andren 710er, der es links neben dem Steilstück versucht, mit Gewalt an der Kippgrenze wie ich meine. Er schfaft es das erste Stück hoch, um dann in der Schattenkehre Traktion und Kontrolle zu verlieren. Er dreht eine elegante Pirouette und rutscht auf uns zu. 250 Puls! Puh, er steht. Er fährt dann das Steile Stück runter und dann eine dritte Variante nach oben zu Gerwald. Dann probiere ich es, zurück mit einweisen durch Bernd, das Auto schön in Fallinie gedreht, und wir fahren nach einem letzten Versuch rechts dann auch die Variante 3.

Wir fahren ein Steilstück runter, einen alten, sehr ausgefahrenen Weg auf einer Lichtung, gefrorenses Gras. Not for the faint of Heart. Einer der Beifahrer rennt mit Videkomera neben der Autos her den Hang runter, um zu seinen Wagen zu kommen. Er rutscht aus, in schmeissts auf die Gosch und er landet 5m vor meinm Pinz in Fahrtlinie. Zum Glück noch fahrt- nicht Rutschlinie. Ich schaffe es den Pinz auf Null zu bringen, ohne das Dach zum bremsen zu benutzen. Was macht der Idiot? Richtig: daliegen, doof Grinsen. Er berappelt sich und läuft in aller Seelenruhe in Fallinie weiter. Dangerseeker nenne ich ihn fürderhin. Wir nachen fahren weiter, es gibt ein Stück weg, tiefe Rinnen schon dunkel und so "strähnig" im Anblick. Spurweite Pinzgauer. Wie sich rausstellt, gefrorene Erde mit Gras längs ausstaffiert. Prima, der Pinz läuft 1.  kurz mit Motorbremse rein, dann macht es schwupp und die Fuhre beschleunigt - wir rutschen die gefühlten 2 Minuten ratzfatz runter, unten  am Ausgang habe ich noch ca. 30m Steilstück vereiste Wiese Platz zum Jeep und bringe den Pinz auch ohne Probleme dort gezielt zum stehen. Diesmall hatte ich keinen puls, ich dachte mir sowas schon, hat alles prima geklappt. Die Aussenstehenden hatten das irgendwie anders gesehen und kommentieren das ganz mit Sprüchen. Ich hätt gern gesehen, wie die Jeep ohne Ketten da durchgerutschelt sind, ich kann mir nicht vorstellen, daß das graziöser aussah. Dangerseeker hat glaub ich auch gefilmt, und ab da wohl auch verstanden, warum es wirklich extremst doof ist, in der Fallinie rumzustehen...

Mittags erst Einkehr auf einer Hütte mit Musi. Dann runterfahren, Angstgegner-Fels rückwärts, auch hier rutschen die MT hinten richtung Hangabwärts, kurzer vorsichtiger Gasstoß, weitergehts auf dem Weg.

Kaum habe ich meine Gulaschsuppe schreit man uns zur Sonderprüfung. Super denk ich, die ganze Zeit stehen wir, jetzt Hektik. Das Rüchwärtsparken-Trainig zahlt sich aus, Scheit erwischt.

Mittags wieder auffi, wieder Angstgegner, diesmal sind wir hinter Norbert mit seinem 6x6 die letzten. Der Hang ist deutlich zerwühlter, Norbert fährt problemlos rauf, und ich gehe es wieder piano an, und komme rechts nicht weiter. Der Pinzgauer kippelt bedenklich, geordneter Rückzug, und dann die Version Gewalt links anzielen rechts springen. Millimeter für Millimeter scheuert sich der Pinz hoch - schwupp geschafft.

Oben gab es dann noch eine tolle Situation: eine Weggabelung: Weg den Hang entlang, ein Abzweig rechts 90 Grad, moderat den Hang hinauf. Problem: Die Eisplatte "im Kreuzungsbereich" Mein Auto macht Ballett nach Lehrbuch: Arsch rum bis wir fast 180 Grad gedreht haben. Vorderachse wie Hinterachse glitschen in alle Richtungen. Dumme Kommentare steirischer Beifahrer treffen mich nicht; habe ich doch schon alle 3 Hebel auf den Tisch gelegt. Weiters kämpfte auch nämlicher Zweibeiner an dieser Stelle mit Traktion und Ausrichtung des nämlichen Astrallaibes entlang der Wirkrichtung des Schwerevektors. Plan b) nach hinten ins Wäldle zurück, dann gradaus mit Schwung scheitert, da weder Hinterachse noch Vorderachse greifen. Ich will grad die Ketten rausholen, da kristallisiert isch in der Kakophonie (5 Österreicher 10 Meinungen) der Plan heraus, den Pinzgauer vorne rumzudrücken, dann rückwärts über die Platte und es dann linksabbiegend mit Schwung zu probieren. Also wieder die Ketten eingepackt, gemacht, getan, bevor ich jedoch zum Zuge kommen sollte, fuhren Norbert auf 6x6 ohne Ketten nach vorsichtigem Probieren mit Ausholen, Schwung und dem Quentchen mehr Traktion und der Valp mit Ketten sicher drüber. Ich heize linksrum mit Schwung, Drift und anschließendem Schubs nach links. Unglaublich wie einen das nerven kann, 10cm vom Ende der Eisplatte entfernt wieder hängen zu bleiben. Bissle wühlen vollbrachte es dann aber.

Die Jeep kämpfen schon vorher in den Verschränkunsstücken bergauf, somit Entscheidung Gerwald aufgrund Uhrzeit: Rükzug zum "Volte", dann lassen wirs einen Tag sein. Es wurde auch schon düster. Wir fahren noch ein harmloses Steilstückle runter, rechts um, ab zur Hütte, wo wir vom musizierenden Volte in der krachvollen Gaststube unterhalten werden. 2 Grazer (Siro und ????) unterstützen den Volte an Bass und Gitarre, sie bringen ihre Steirerhymne unter gejohle vom Tisch rechts hinten zu zweit wundervoll, ein ziemlich betankter zimlich großer Kerl liefert dem Volte (Wirt und Musikus und Unterhaltungskünstler) eine Steilvorlage nach der andren, "un-"freiwillig. Wir brechen in der Dunkelheit auf, und fahren die Asphaltstraße runter zum Hotel. Vorwärts MarschMarsch, und wir dachten, das sei kein Manöver. (schrieben sie auf der Webseite)...

Im Hotel dann "Siegerehrung" sprich Ergebnis der Schraubenlotterie. Wir landen auf Platz 6, vermutlich waren wir mit knapp 200 Fehlerpunkten beim Schraubenglas daneben... Leider gab es keine extra Parkwertung, schade :-(

Wie dem auch sei, ein gelungener Tag, Gerwald redet mir von wegen Lernphase gut zu (einerseits hat er recht, andrerseits naja.) Wir feiern noch schön, planen die nächsten Abenteuer im Team und werden um 1 Uhr vom Wirt schlafen geschickt!


Rückfahrt: Feldkirchen - drautal hoch --> Felbertauern.

Mein leiber Herr Gesangverein, hat des geblasen! Geäst überall, Polizei, Feuerwehr im Einsatz, Straßensperre in Spittal, Umleitung über eine Allee! Bernd schaut, ich halte die Pinzette ausnahmsweise im 3. Gang gut am Gas, damit ich noch reagieren kann, falls ein Baum fällt. Dachdecker haben gute Konjunktur die nächste Zeit, Markisenbauer werden wohl so manche Konstruktion überdenken müssen.

Immerhin ist jetzt klar, dass eine gut gepökelte uralt-Plache am 710 Windgeschwindigkeiten von 140 kmh Böen + 70 bis 80 kmh Fahrt auch standhält.

Mein Grundig-Yacht-Boy qäkt irgendwas von Zugausfällen, Straßensperren und Katastrophenalarm in Graz aus dem geplagten Lautsprecher.

Erstaunt bin ich über das Verhalten des Pinzgauer bei Seitenwind, da hab ich schon ganz andere Sausteigen erlebt, und das waren allesamt kleinere PKW!

Jausn  mit Rahmbeischel an der Felbertauern-Bundesstraße kurz oberhalb Matrei - sehr lecker.
Dann weiter hoch, der Himmel zieht sich zu, die Überholung des Scheibenwischermotors sowie die "Sonderausstattung" elektrische Spruzzelpumpe machen mir Freude.

Oben geht der Regen in Schnee über, die Straße liegt voll mit Matsch. Nach der Mautstation fahre ich noch ohne Allrad los in den Tunnel (15m rechts ums Eck) und der Arsch des Pinzgauer driftet seitlich weg...

Tunnelausfahrt: abbremsen, Allrad rein, kurze Pinkelpause und Entscheidung: lieber geh ich PKW-lern auf die Ketten, als jetzt noch für 2km solche zu montieren. Also langsam runter. Mir ist ja immer noch etwas mulmig wegen der Rutschpartien im Gelände, und auf dieser Straße kommt eben kein Baum und kein Stück Acker oder irgendwas, das Traktion verspräche oder andersweitig Einhalt geböte.

Dann Weiterfahrt wie vorher ins Pinzgau, nur entscheiden wir uns diesmal, statt die alte Gerlos-Passtraße zu nehmen (Gesperrt ab 2,5 to., 17% Steigung) doch die Maut zu zahlen und auf der neuen Straße zu fahren. Unten Schild: Kettenpflicht, aber nasse Straße. Es kommen uns nur Autos ohne Ketten entgegen. Wir fahren weiter - es fängt an gut zu schneien, an einer Bushalte mit Kneipe in der Kurve halten wir an, trinken einen Kaffee und montieren meine Spielzeugketten. (2 Stück vorne)

Während wir die Ketten anpassen (Schraubkettenglied und 6 Glieder Baumarktkette) hält ein Bergwärts fahrender Schneepflug nebenan und klappt das Schild mit der Schneekette auf. Ich frage ihn, ob er uns jetzt nicht den Spass verdirbt, er sagt, jetzt ginge es erst richtig los...
Wenig später fahren wir, wie es scheint hat er das Salz ausgemacht oder spart damit, denn die Straße taut noch nicht frei und ich kann sagen, dass die 70 EUR / Achse zwar nicht vergleichbar sind mit 400EUR Forstketten mit vierkantgliedern, aber für den Zweck hier am Gerlos völlig in Ordnung.

Weiter dann Gerlos runter, Zillertal - Innsbruck alles Bundesstraße.
In Zell am Ziller auf dem Hof eines Abschleppdienstes sehen wir einen 710M Mil-Oliv-matt Kennzeichen M-MM **** CH oder Ö erkenne ich nicht, geng sehr schnell, Auto stand mit Heck zu uns.

Es bestätigt sich Rudis ökonomie-Theorem. Tankstopp in Schwaz, ein halber Tank reicht bis über den Arlberg. Auf der Autobahn hätten wir mehr gebraucht und den Pinzgauer verheizt.

Eigentlich wollten wir oben den Flexenpass fahren, aber der ist zu. Mittlerweile (seit Innsbruck) hat Vorarlberg auf Nachtdarstellung umgeschaltet.

Wir schunkeln und frieren uns weiter Richtung Bludenz, Dornbirn, Bregenz. Quasi ein durchgehendes Ortsgebiet. Tankstopp in Bregenz kurz vor dem See, weiter geht es. Dann in D auf die Autobahn.

Dort Essen fassen in einem unsäglichen Rastpark, kaum noch was zu Essen, besoffene Trucker unterste Schiene und ein Pärchen, das sich eher auf der Strße kennen gelernt zu haben scheint ziehen ihre Biers ab.
Bernd fährt weiter, ich wache kurz am Ulmer Kreuz auf, weil der Garmin piept. Ankunft FH-Parkplatz und Umladen ca. 1:15, Ankunft im Bett daheim um 2.

Seit der Autobahnfahrt habe ich auch einen Eiertacho, der Zeiger ollert +-10 kmh um einen gedachten Mittelwert rum. Jetz geh ich raus, Auto ausladen und dann ab zum Waschbär, absalzen. Bernd hat mir noch eine Moralpredigt wegen der Bremseinstellung gegeben. Ja, das muss ich jetzt wirklich angehen, ich hoffe, die Beläge sind nicht runter.

Schweissen muss man auch noch viel für den Tüv. Das Diff vorne dürfte es bei dem Ausmusterungsunfall eh schwer erwischt haben, und dieses Wochenende habe ich den Innereien nicht wirklich zur besseren Form verholfen ...

Jedenfalls "lebt" der Pinz, er stellt sich auf Betriebsbedingungen ein. Er braucht eine gewisse Umstellungsphase um sich den umständen anzupassen. Oder ist das nur die Wahrnehmung meiner Umstellung erfahrbar am und geäußert durch das Gerät? Ich weiss es nicht.

Thomas Sprinzing (Klinsi bzw. Exilfranke)
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